Sonntag, Oktober 24, 2021

Ein besonderer Hoffnungslauf - KW 44 / 20


Am "Hoffnungslauf" der Caritas hat wieder einmal der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF) teilgenommen.

In der Woche vom 12. bis18. Oktober sind 1.928 Läuferinnen und Läufer unter dem Motto "Wir laufen getrennt & hoffen zusammen" insgesamt 33.703 Kilometer spaziert, gewalkt oder gejoggt!

Ein unglaublich tolles Ergebnis!
In dieser Auflistung sind die Schulmannschaften noch nicht berücksichtigt, da diese ihre Kilometer bis 16. November nachtragen können.

Auch der DIF Waghäusel hat den Bruchsaler Hoffnungslauf der Caritas mit einer 14-köpfigen starken Truppe unterstützt.

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Geschichte der Gastarbeiter bei uns in Waghäusel - Vorstellung Serap Arabaci - KW 42 & 43 / 20


Die Geschichte der "Gastarbeiter" in der Bundesrepublik ist fast so alt wie der Staat selbst.  Wie kam es dazu? In den 1950er Jahren fehlten in Deutschland Arbeitskräfte, deshalb warb die Regierung im Ausland Arbeitnehmer an.

Mit dem aufsteigenden Wirtschaftswunder wurden immer mehr Arbeitnehmer gesucht, die auf dem inländischen Markt nicht mehr zu finden waren. Und so schloss die Bundesrepublik 1955 mit Italien das erste Anwerbeabkommen ab. Es folgten weitere Abkommen, etwa mit Spanien (1960) und der Türkei (1961). Die ausländischen Mitbürger waren also ins Land geholt worden, Jahr für Jahr. Sie kamen nicht von selbst, sondern auf Ersuchen der Deutschen, um hier – zusammen mit den Einheimischen - das Wirtschaftswunder zu vollbringen.

Seit 54 Jahren wohnt Serap Arabaci geborene Uca, inzwischen 67 Jahre alt, in Deutschland, jetzt in Kirrlach. Im Februar 1966 kam Serap als 12-jährige mit ihren Eltern und ihren zwei jüngeren Geschwistern in einem VW-Käfer aus der Türkei nach Deutschland und landete im schönen Wiesental. Die Familie war damals die zweite türkische Gastarbeiterfamilie im noch selbstständigen Wiesental.

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Wollen Sie mitmachen? - KW 41 / 20

Der 2009 gegründete und seitdem äußerst rührige „Verein für Integration, Dialog und Freundschaft“ (DIF) Waghäusel ist etwas Besonderes: der „Integrationsverein“ der nicht nur für eine bestimmte ethnische Gruppe, sondern religions- und parteiübergreifend für alle Nationen offensteht – und der ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis arbeitet und keine Förderungen und Zuwendungen von staatlichen Stellen erhält.

Im DIF Waghäusel ist ein gutes Dutzend Mitglieder verschiedener Herkunftsländer vertreten, von Peru und Ecuador bis Türkei und Polen. Der inzwischen stark angewachsene Verein besteht zu etwa 70 Prozent aus Menschen mit Migrationshintergrund. In der Großen Kreisstadt sind 84 Nationen zuhause. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt bei knapp 27 Prozent und damit deutlich über dem bundesweiten Migrantenanteil von 20 Prozent.

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Nachruf auf Gründungsmitglied - KW 40 / 20

Der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF) Waghäusel trauert um sein an Jahren ältestes Mitglied und zugleich Gründungsmitglied: Ottilie Schmitteckert geborene Hoffner. Sie wurde 91 Jahre alt.

In großer Trauer nehmen wir Abschied von einer ganz besonderen Frau.
Ottilie war durch ihre liebenswerte und stets selbstlose Art im Verein sehr bekannt und beliebt.

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Vorstellung Nezihe Sahin - KW 38 & 39 / 2020

Die Geschichte der "Gastarbeiter" in der Bundesrepublik ist fast so alt wie der Staat selbst. Wie kam es dazu? In den 1950er Jahren fehlten in Deutschland Arbeitskräfte, deshalb warb die Regierung im Ausland Arbeitnehmer an.

Mit dem aufsteigenden Wirtschaftswunder wurden immer mehr Arbeitnehmer gesucht, die auf dem inländischen Markt nicht mehr zu finden waren.  Und so schloss die Bundesrepublik 1955 mit Italien das erste Anwerbeabkommen ab. Es folgten weitere Abkommen, etwa mit Spanien (1960) und der Türkei (1961). Die ausländischen Mitbürger waren also ins Land geholt worden, Jahr für Jahr. Sie kamen nicht von selbst, sondern auf Ersuchen der Deutschen, um hier – zusammen mit den Einheimischen- das Wirtschaftswunder zu vollbringen.

Zu dem Kreis gehört auch Nezihe Sahin, inzwischen seit 41 Jahren in Deutschland: wohnt in Kirrlach, hat drei Söhne und einen Enkel.

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