Auch in diesem Jahr kamen zahlreiche Menschen unterschiedlicher
Glaubensrichtung und Herkunft zum gemeinsamen Friedensgebet zusammen. Die
Veranstaltung, die seit 22 Jahren ein fester Bestandteil des interreligiösen
Dialogs ist, wurde gemeinsam von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung
(KAB), dem Ökumenischen Friedensgebetskreis und der Fatih Moschee
organisiert.
Diesmal fand das Friedensgebet in der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus
und Philippus in Oberhausen statt. Die große Zahl der Besucher zeigte
eindrucksvoll, wie wichtig vielen Menschen der gemeinsame Einsatz für
Frieden, Respekt und ein gutes Miteinander ist.
Auch der DIF war selbstverständlich wieder mit dabei und unterstützte die
Veranstaltung. In Gebeten und kurzen Impulsen wurde an die vielen Menschen
erinnert, die weltweit unter Krieg, Gewalt und Vertreibung leiden. Besonders
bewegend war der Beitrag des Imams, der angesichts der aktuellen Kriege und
des Leids vieler Menschen sichtlich mit seinen Emotionen rang. Seine Worte
berührten die Anwesenden und machten deutlich, wie sehr das Thema Frieden
die Menschen bewegt. Im Anschluss nutzten die Besucher die Gelegenheit, bei
einem kleinen Begegnungsabend miteinander ins Gespräch zu kommen und den
interreligiösen Austausch in persönlicher Atmosphäre fortzusetzen.
Das gemeinsame Friedensgebet zeigte einmal mehr, wie wichtig Dialog,
Offenheit und gegenseitiger Respekt sind. Gerade in einer Zeit, in der
vielerorts Krieg und Unsicherheit herrschen, sind solche Begegnungen ein
starkes Zeichen der Hoffnung und des friedlichen Miteinanders.