Dienstag, November 29, 2022

Integrationsverein mit weiteren Aktivitäten - KW 35

Integrationsverein mit weiteren Aktivitäten

Bei seiner jüngsten Zusammenkunft befasste sich der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft mit mehreren aktuellen Themen und darüber hinaus mit vereinsinternen Angelegenheiten. Auch weiterhin soll die Mitgliederwerbung forciert werden. Nicht zuletzt deshalb wird eine Homepage eingerichtet. Die Vorbereitungen sind inzwischen fast abgeschlossen. In der Überlegung ist auch, Gastreferenten zu öffentlichen Veranstaltungen einzuladen, die über besondere Integrationserfolge berichten, und zu Anfang des Jahres ein Neujahrsgespräch als feste Einrichtung zu terminieren. Die Vorsitzende Ebru Baz verwies auf einen Bericht im STERN über die deutschtürkische Jungunternehmerin aus der Region, Nejla Güzel, die als Beispiel für eine gelungene Integration bezeichnet wurde.

Homepage - KW 34

Homepage

Der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäusel bekommt eine eigene Web-Seite. Derzeit wird an der Erstellung gearbeitet. Dann sollen via Internet alle Informationen und Termine, auch für die Öffentlichkeit, abrufbar sein. Damit wird auch die Bandbreite der Aktivitäten des Vereins deutlicher. Anregungen zum Inhalt und Aufbau nimmt die Vorsitzende Ebru Baz entgegen.  

Kombi als Krankenwagen in Burkina Faso - KW 33

Kombi als Krankenwagen in Burkina Faso

Ein Waghäuseler Mercedes-Kombi ist künftig in Afrika als gefragter und begehrter Krankenwagen im Einsatz. Warum? Im Dorf Bantougdo im westafrikanischen Burkina Faso wird ein solches Fahrzeug dringend gebraucht. Die nächste Klinik liegt 50 Kilometer entfernt. Wenn es in unserer Krankenstation oder im Entbindungshaus zu Komplikationen kommt, sind die Menschen tot, bis sie, im Eselskarren transportiert, dort ankommen.

Ebru Baz, die Vorsitzende des "Vereins für Dialog, Integration und Freundschaft", der mit dem "Konvoi der Hoffnung" eng zusammenarbeitet, und ihr Vater Abdulkadir Baz, ein Oldtimer-Liebhaber, spendeten einen gut erhaltenen Mercedes-Kombi. Außerdem sorgten sie noch für einen nagelneuen TÜV. Der Wert des Geschenks dürfte bei 3.500 Euro liegen.

In Waghäusel erfolgte die Übergabe des Fahrzeugs an Apotheker Stephane Souli und Ärztin Francine Tatio aus Burkina Faso. Der stellvertretende Vorsitzende des Konvoi-Teams, Manfred Rölleke, überreichte den Spendern als symbolisches Dankeschön eine türkische 50-Kurus-Münze.

"Integrationsverein" will weiterhin offensive Arbeit leisten - KW 32

"Integrationsverein" will weiterhin offensive Arbeit leisten

Rund 6,7 Millionen ausländische Mitbürger leben in Deutschland, davon rund 1,2 Millionen in Baden-Württemberg. Weit mehr als die Hälfte lebt seit mindestens zehn Jahren hier. Sie sollten sich möglichst umfassend am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben beteiligen: Das will der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäusel. Nur so könne Zusammenarbeit funktionieren.

Für die Integration in Staat, Gesellschaft, Arbeitsleben und Kultur sind verlässliche Rahmenbedingungen ebenso notwendig wie ein breiter gesellschaftlicher Konsens über die Notwendigkeit zur Integration, hoben dabei die Vorsitzende, Stadträtin Ebru Baz, und die  Vorstandsmitglieder (siehe Bild) hervor.

In seiner jüngsten Mitgliederversammlung befasste sich der Integrationsverein insbesondere mit den möglichen Formen einer Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen in Waghäusel sowie mit kirchlichen und sozialen Einrichtungen. Demnächst wird der Integrationsverein unter einer eigenen Web-Site zu finden sein.       (Fortsetzung folgt)

Zusammenarbeit mit "Senegalhilfe" - KW 31

Zusammenarbeit mit "Senegalhilfe"

Der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäusel will eng mit der seit 15 Jahren bestehenden "Kinderhilfe Senegal" zusammenarbeiten. Diese Zusamenarbeit vereinbarten die Vorsitzenden Elvira Fischer und Ebru Baz in Altlußheim mit ihren jeweiligen Führungsteams (siehe Bild).

Der Hilfsorganisation "Senegalhilfe" gehören Mitglieder aus der ganzen Region an. Der Verein widmet sich drei Aufgabenfeldern: Unterstützung für eine bessere medizinische Versorgung, Übernahme von Patenschaften und Kampf gegen den Hunger.

Die Säuglingssterblichkeit liegt bei bei rund acht Prozent. Seit Jahren beteiligt sich der Verein finanziell an einer Krankenstation. Der Staat steuert nur 1.000 Euro pro Jahr für Medikamente bei. Einen Arzt gibt es nicht, aber einen Krankenpfleger. Alle Ausgaben muss die Krankenstation allein erwirtschaften, die im Jahr von 6.000 Menschen aufgesucht wird. Damit dringend notwendige Medikamente gekauft werden können, stellt die "Kinderhilfe Senegal" immer wieder Geld zur Verfügung.

Im Laufe der letzten Jahre hat die "Kinderhilfe Senegal" ihre Aktivitäten weiter verstärkt. Da es keine staatliche Hilfe bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit gibt, sind viele Familien auf Almosen angewiesen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Vorgenommen hat sich die "Kinderhilfe" auch, eine Vielzahl medizinischer Geräte anzuschaffen, die im Senegal, in einem der ärmsten Länder Afrikas, eingesetzt werden sollen.

Nach persönlichen Erfahrungen mit den teils katastrophalen Lebensbedingungen in Afrika war 1994 von den Eheleuten Harry und Elvira Fischer der eingetragene Verein „Kinderhilfe Senegal“ gegründet worden. 17 Frauen und Männer schlossen sich damals zusammen.  

Finanziert wird die "Senegalhilfe" durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erlöse von Veranstaltungen. Außerdem unterhält der Verein mehrere Patenschaften, um Kindern einen Schulbesuch zu ermöglichen. Die Übernahme einer solchen Patenschaft kostet 16 Euro pro Monat. 

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